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Suppentopfschild am Eingang
Feuer unter dem Suppentopf brennt
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12 Jahre "Suppentopf"
Schon seit jeher war die Suppe oder auch Löffelspeis, so sagen es uns viele Überlieferungen und Aufzeichnungen eine beliebte und begehrte Mahlzeit. Oft stand sie als Brei oder Mus auch als einzige Mahlzeit eines ganzen Tages auf dem Speiseplan. Mit der Suppe begann sozusagen die Geschichte des Kochens. Sie spielte sehr lange die Hauptrolle der menschlichen Ernährung. Der Platz in der Küche über dem Feuer war teilweise der einzige warme Platz im ganzen Haus. Über dem Feuer ließ sich mit überschaubaren und einfachen Zutaten recht schnell in einem großen Topf eine Mahlzeit zubereiten die alle Mäuler stopfte. Durch viele Zeitalter hindurch, mit wirtschaftlichen, kulturellen und geschmacklichen Höhen und Tiefen hat sich die Löffelspeis bis in die Heutige Zeit einen festen Platz in der Rangfolge unserer Gerichte verschafft. Zutaten, Zubereitung, Beschaffenheit und Qualität haben sich verändert ( mehr und mehr auf das moderne Leben angepasst) und sie ist immer noch das geblieben was sie war ---- eine Suppe --- Aus früheren Niederschriften ist bekannt, dass sie als Frühstück als Mittag oder zum Abend gegessen wurde. Für die ärmere Bevölkerung war sie teilweise die einzige sättigende Mahlzeit am Tag. Regionale und sesonale Produkte waren die häufigsten Zutaten, wie z.B.Gerste, Dinkel, Roggen, Hafer, Rüben, Kohl, Petersilie, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Pastinak, etwas Fett oder Schmalz sowie Wald- und Wiesenkräuter und so manch anderes, welches jedoch über die Jahrhunterte in Vergessenheit geriet. Fisch und Fleisch standen für den größten Teil der Bevölkerung sehr selten zum Verzehr zur Verfügung. Salz war damals extrem teuer und wurde dem entsprechend sparsam eingesetzt. Dafür aber wurden zum Würzen vielerlei Kräuter verwendet, die auch noch heute Anwendung finden wie z.B. Petersilie, Lauch, Thymian, Basilikum, Kresse, Salbei, Majoran, Dill, Kerbel, Kreuzkümmel, Rosmarin, Liebstöckel und mehr ... In unser heutigen schnelllebigen , hektischen und stressgeplagten Zeit finden viele kaum noch die Ruhe sich ein gutes Süppchen zu kochen und so greifen sie dann zu Tüten, Dosen und Bechern, um sich eine Suppe zu genehmigen. Wir nehmen uns die Zeit, die frischen Zutaten, die Gewürze und Kräuter und köcheln noch selbst ein Süppchen wie vor langer, langer Zeit über dem offenen Feuer. Die Ahnen wussten schon zu berichten, dass ein Eintopf, eine Suppe eigentlich ja auch nur aus großen Töpfen schmeckt. In diesem Sinne, seien Sie unsere Gäste ... herzlich willkommen und ... --- Guten Appetit ! ---
Wurzelgemüse für die Suppe mit Pastinak Petersilienwurzel, Sellerie und Zwiebeln
Vier Suppenschalen mit Kohlsuppe auf einem Tablett angerichtet mit Schwarzbrot
Zutaten für die Erbsensuppe mit Erbsen, Kräuter, Petersilienwurzel, Zwiebel und angeschnittener Möhre auf einem Holztablet
 (C) Suppentopf 2006-2018
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